PSI står for Professional Ski Instructor og er niveauet efter BSI på Den Danske Skiskoles uddannelsesvej. Forskellen fra BSI til PSI, består i, at du med en PSI uddannelse i bagagen må undervise på et højere niveau, har flere kompetencer og er i stand til at tage større ansvar. Den største forskel ligger altså i sværhedsgraden af uddannelsen. PSI består af tre kurser: PSI1, PSI2 og PSI3, som alle er på én uges varighed og afholdes forskellige steder i Europa.
For at påbegynde PSI uddannelsen, er det ikke et krav, at du er færdig med BSI uddannelsen. Således kan man tage PSI1 kurset allerede med en bestået BSI1. Til gengæld skal du have færdiggjort sin BSI uddannelse før du kan påbegynde PSI3. Ydermere skal du have taget egenfærdigheden på PSI3 før du kan deltage på kurset i off-piste og sikkerhed (PSI2).
For at være færdig PSI'er, skal du have godkendt andet glideredskab. Dette er en forudsætning for at få udstedt PSI diplom, samt muligheden for at købe ISIA årsmærke og ID-kort. Du kontakter kontoret info@dendanskeskiskole.dk for mere info om at aflægge prøve i 2. glideredskab.
En færdig PSI skiinstruktør har som minimum disse færdigheder:
Undervisningsrelateret:
- Formidle skiterminologi til elever på en let og forståelig måde.
- Beskrive de ydre kræfter, der indvirker på skiløberen gennem et sving, og vise hvordan skiløberen benytter indre kræfter til at administrere de ydre kræfter.
- Identificere indlæringsveje og genkende en elevs indlæringspræferencer.
- Definere og forstå skiterminologi og tilføje det til analyse og forståelse af skiløbere.
- Hurtigt fastslå baggrund for og effekt af elevers problemer samt anvise hvad eleven skal arbejde med for at løse disse problemer.
- Varetage specifikke gruppe elevers behov (børn, ældre, unge, kvinder).
- Organisere undervisningen baseret på optimale indlæringsmuligheder.
- Reagere på elevers adfærd og tilpasse sin undervisning derefter.
- Håndtere en gruppe efter dens niveau med plads til at udfordre både den erfarne og ekspert skiløberen.
- Tilpasse indhold efter dagens ydre forhold, sikkerhed, og rutevalg.
Servicerelateret:
- Forstå og demonstrere principper omkring professionalisme.
- Forstå de muligheder og fordele, som moderne skidesign tilbyder og derigennem tilbyde generel vejledning om udstyr.
Skirelateret demobillede:
- Udnytte skiens design til at forme parallelle sving.
- Kontrollere fart igennem tilpasning af svingbuen, når terræn og underlag varierer.
- Udvise passende fremgangsmåder i færdighed i forskelligt terræn og underlag.
- Udføre forskellige typer af færdigheder i øvelser og opgaver på forespørgsel.
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Professionel Ski Instructor - Deutch Kursbeschreibung
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Ausbildung zum Ski-Instruktor bei Den Danske Skiskole
Die Ausbildung zum Ski-Instruktor bei Den Danske Skiskole umfasst die Basic Ski Instructor 1 und 2 (BSI1+2) - und die Professional Ski Instructor (PSI)-Programme, die gemeinsam ein umfassendes Qualifizierungsprogramm bilden. Die gesamte Ausbildung – von den grundlegenden BSI1 und BSI2-Modulen bis zu den drei PSI-Modulen – erstreckt sich über insgesamt 55 Tage, einschließlich integrierter Praktikumsphasen, in denen die Teilnehmer wertvolle Unterrichtserfahrung im Schnee sammeln.
Während dieser Zeit werden praktische Fertigkeiten, Unterrichtskompetenzen und theoretisches Wissen systematisch aufgebaut und geprüft. Dazu gehören sowohl die Basiskurse BSI1 und BSI2 als auch die weiterführenden PSI-Module PSI1, PSI2 und PSI3, die es ermöglichen, als international anerkannter professioneller Skilehrer zu arbeiten.
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Kursbeschreibung der PSI-Ausbildung für ‘Den Danske Skiskole’
- PSI1
- PSI2
- PSI3
- Zweites Gleitgerät
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PSI1
Überblick
PSI1 ist der Einsteigerkurs der Den Danske Skiskole in das Fahren eines Riesentorlaufs. PSI1 ist ein 7-tägiger Kurs auf Schnee (Vormittag und Nachmittag) mit Theoriemodulen, Videoanalyse sowie Gruppen-/Teambesprechungen am späten Nachmittag und Abend.Ziel vom PSI1 ist es, den Teilnehmer eine Einführung in den Riesentorlauf zu geben – als Vorbereitung auf den CTT Eurotest und/oder den ISIA GS Speed Test. Darüber hinaus wird der/die Teilnehmende in der Lage sein, bei Training und Wettkämpfen auf niedrigerem Niveau in einer Skischule mitzuhelfen.Bevor der/die Teilnehmende mit PSI1 beginnen kann, muss BSI1 bestanden sein.Der PSI1-Kurs ist in zwei übergeordnete Bereiche geteilt: Eigenkönnen und Theorie.
Stundenübersicht
|
Stunden |
||
|
Eigenkönnen (auf Schnee) |
36,00 |
|
|
Riesenslalom-Training |
33 |
|
|
Riesenslalom-Prüfung |
3 |
|
|
Theorie |
3,00 |
|
|
Theorie 1 |
1 |
|
|
Theorie 2 |
1 |
|
|
Theorie 3 |
1 |
|
|
Videoanalyse (Teilnehmende*r) |
2 |
2,00 |
|
Zeit auf Schnee |
36,00 |
|
|
Gesamt |
41,00 |
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Eigenkönnen
Das Riesentorlauftraining am Berg besteht u. a. aus folgenden Elementen:
-
Skitechnik im Torlauf
-
Linienwahl
-
Regeln zur Kurssetzung
-
Wettkampftraining vs. Skilehrwesen/Skischulunterricht
Die Ausbildung im Eigenkönnen wird von dem/den Ausbilder(n) durchgeführt.
Insgesamt umfasst Eigenkönnen-Unterricht und -Prüfung am Berg 21 Stunden.
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Theorie
Die Theorie beim PSI1-Kurs besteht aus drei Theoriemodulen mit Vorbereitung, die in der
Kurswoche stattfinden. Die Module umfassen folgende Themen:
Theorie 1:
-
Unterricht vs. Training
-
Voraussetzungen für das Fahren eines Riesentorlaufs
-
Skitechnik:
-
Beweglichkeit
-
Großer Kantwinkel
-
Außenski-Druck und Hangausgleich
-
Sauber geschnitten mit Kantengriff fahren
Theorie 2:
-
Linienwahl: eng, breit, früh, direkt und spät
-
Kontrolle der äußeren Kräfte
-
Hoch/Tiefentlastung im Riesentorlauf
-
Dippelttor/Banane
-
Pivot-Turns
Theorie 3:
-
Kurssetzung
-
Taktik: flach, steil, Übergänge und 90-Grad-Kurven
-
Leistungsoptimierung
-
Mentale Vorbereitung
Insgesamt umfasst der Theorieunterricht inkl. Videoanalyse 5 Stunden.
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Prüfung und Prüfungsanforderungen
Die Prüfung in PSI1 besteht aus einem Zeitlauf in einem Riesenslalomkurs, bei dem die Teilnehmer innerhalb eines Zeitlimits liegen müssen. Die Teilnehmer haben zwei Läufe, um zu bestehen. Die Prüfung wird mit bestanden/nicht bestanden bewertet.
Das Zeitlimit wird vom/von den Ausbilder(n) festgelegt. Dabei wird eine Öffnungs- und Schließzeit gesetzt, aus der ein Durchschnitt berechnet wird (für beide Läufe). Falls drei oder mehr Ausbilder eine Öffnungs- und Schließzeit setzen, werden die zwei schnellsten Läufe zur Berechnung des Durchschnitts verwendet. Daraus ergibt sich das Zeitlimit für die Teilnehmer:
-
Zeitlimit für Frauen: Durchschnittszeit der Ausbilder + 24%
-
Zeitlimit für Männer: Durchschnittszeit der Ausbilder + 18%
Anforderungen an die Kurssetzung für die Prüfung:
-
Mindestens 30 Tore – maximal 40 Tore
-
Ein Doppelttor
-
Steile blaue bis rote Piste, darf aber flachere Abschnitte enthalten
-
Darf nicht auf einer schwarzen Piste gesetzt werden
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PSI2
Überblick
PSI2 ist der Einführungskurs der Den Danske Skiskole zur Sicherheit im Gelände. PSI2 ist ein 7-tägiger Kurs auf Schnee (Vormittag und Nachmittag) mit Theoriemodulen sowie Gruppen-/Teambesprechungen am späten Nachmittag und Abend.Zweck des Kurses ist es, den Teilnehmer die bestmöglichen Voraussetzungen für sicheres Verhalten im Alpinen und Hochalpinen Gelände zu geben. Das übergeordnete Ziel ist es, das Wissen, den Respekt und das Verständnis des/der Skilehrer*in für Meteorologie, Schneeverhältnisse, Lawinen sowie die Regeln für Skifahren im alpinen Gelände zu erhöhen.Bevor die Teilnehmer PSI2 beginnen können, muss PSI3 Eigenkönnen bestanden sein.Der PSI2-Kurs ist in zwei übergeordnete Bereiche geteilt: Praxis und Theorie.Stundenübersicht (PSI2)
|
Stunden |
||
|
Praxis |
38,00 |
|
|
Führen/Guiden einer Gruppe Off-Piste (3x3, Reduktionsmethode, „Stop or Go“) |
15 |
|
|
Schnee- & Lawinenkunde (Schnee- und Sondierprofil) |
5 |
|
|
Alpine Gefahren (Rutschübungen) |
2 |
|
|
Lawinenübung (Alpine Erste Hilfe) |
5 |
|
|
LVS-Gerät (Einführung & Suche) |
3 |
|
|
Orientierung & Kartografie |
4 |
|
|
Meteorologie |
4 |
|
|
Theorie |
20,00 |
|
|
Schnee- & Lawinenlehre |
5 |
|
|
Guiding Off-Piste |
2 |
|
|
Meteorologie |
2 |
|
|
Orientierung & Kartografie |
2 |
|
|
Alpine Gefahren (Sturz, Steinschlag, Spalten) |
1 |
|
|
Ausrüstung |
1 |
|
|
Gletscherkunde |
1 |
|
|
Erste Hilfe |
2 |
|
|
Umwelt- & Naturgeschichte |
2 |
|
|
Gesetzgebung/Rechtslage |
2 |
|
|
Zeit auf Schnee |
38,00 |
|
|
Gesamt |
58,00 |
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Kursinhalte
Die Kursinhalte orientieren sich an den verschiedenen Themen mit den zugehörigen praktischen Prüfungen, die gemeinsam die PSI2-Prüfung bilden.
Die Themen sind:
-
Guiden/Führen einer Gruppe Off-Piste
-
Schnee- und Lawinenkenntnisse
-
Orientierung
-
LVS-Suche
-
Eigenkönnen: Gelände
-
Theorieprüfung
Alle Themen werden während der Kurswoche gründlich behandelt (siehe Stundenübersicht), das konkrete Wochenprogramm wird jedoch nach Wetter- und Schneeverhältnissen geplant.
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Praktische Prüfungen
Die praktischen Prüfungen werden im Laufe der Woche durchgeführt. Jede praktische Prüfung wird nach der Notenskala 1–6 bewertet, wobei 1–4 bestanden sind.
Anforderungen „Guiden/Führen einer Gruppe Off-Piste“
Beim Guiden einer Gruppe im Gelände wird erwartet, dass die Teilnehmer in der Lage sind:
-
klare Entscheidungen zu treffen und entsprechende Anweisungen zu geben
-
verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten zu nutzen (Handzeichen, ggf. Funk)
-
Gruppenverhalten anzupassen
-
gute Schneequalität zu erkennen und zu finden
-
die Routenwahl an die gegebenen Bedingungen anzupassen (Sicht, Sammelpunkte, Gruppengröße, menschliche Faktoren)
-
gegenüber der Gruppe souverän und angemessen aufzutreten
-
Abfahrten zu planen (Routen, Pisten, Touren, Varianten)
-
Entscheidungen zu treffen (ja oder nein zu einem Hang, mit passender Begründung)
-
relevante Hilfsmittel für die Tourenplanung zu nutzen (Lawinenlagebericht, Karte, Fotos, Führerliteratur usw.)
Anforderungen Prüfung „Schneekunde“
In der Prüfung Schneekunde wird erwartet, dass die Teilnehmer in der Lage sind:
-
ein Schneeprofil zu erstellen
-
schwache und stabile Schichten in der Schneedecke zu identifizieren
-
Kompressionstest zu verstehen
-
Schneekristalltypen zu identifizieren (Oberflächenreif, Facetten, Graupel, Neuschnee, Schmelz-Frost-Kruste, Tiefenreif/Bodenkristalle/Schwimmschnee usw.)
Anforderungen Prüfung „Orientierung“
In der Prüfung Orientierung wird erwartet, dass die Teilnehmer in der Lage sind:
-
Symbole zu erkennen (Wege, Straßen, Felsen, Wasserläufe, Hütten usw.)
-
Höhenlinien zu lesen
-
Geländeformen zu identifizieren: Täler, Grate/Rücken, Gipfel, Sättel, Rinnen/Schluchten usw.
-
einen Maßstab zu nutzen: Distanzen und realistische Reisezeiten einzuschätzen
-
einen Kompass zu nutzen: Kurs setzen, Karte einnorden, einer Peilung im Gelände über Kompass und Geländemerkmale folgen
-
einen Notruf abzusetzen und die Position anzugeben
-
Karte und Realität abzugleichen: über Gipfel, Flüsse, Seen, Waldgrenze, Talzüge usw. wiederzuerkennen und einzupendeln
Anforderungen Prüfung „LVS-Suche“
In der Prüfung LVS-Suche wird erwartet, dass die Teilnehmer in der Lage sind:
-
zwei vergrabene Rucksäcke innerhalb von 5 Minuten auf einem Areal von 50 m x 50 m zu lokalisieren. Beide Rucksäcke müssen sondiert werden, und Rucksack Nr. 2 muss ausgegraben werden.
Anforderungen „Eigenkönnen: Freies Fahren Off-Piste“
In der Prüfung Eigenkönnen (freies Fahren Off-Piste) wird erwartet, dass die Teilnehmer:
-
sicher Off-Piste mit Reserven in wechselndem Gelände fährt und die Technik korrekt anpasst
Anforderungen Theorieprüfung
Themen, die in der Theorieprüfung von PSI2 abgedeckt werden:
-
Guiden/Führen im Gelände
-
Alpine Gefahren
-
Schnee- und Lawinenkenntnisse
-
3x3- und Reduktionsmethode
-
„Stop or Go“-Methode
-
Orientierung
-
Meteorologie
-
Erste Hilfe und Rettung
-
Gletscherkunde
-
Gesetzgebung/Rechtslage
-
Umwelt- und Naturkenntnisse
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Das Niveau des PSI2-Kurses entspricht dem österreichischen „Alpinkurs“, der Teil der Landes-Ausbildung ist. Der Kurs findet in St. Anton / St. Christoph statt und wird von einem österreichisch zertifizierten Ausbilder durchgeführt.
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PSI3
Überblick
PSI3 ist das dritte und letzte Niveau im Ausbildungslauf bei ‘Den Danske Skiskole’. PSI3 ist ein 8-tägiger Kurs auf Schnee, vormittags und nachmittags, mit Theorie-Modulen, Videoanalyse und Gruppenmeetings am späten Nachmittag und Abend.Bevor der Kursteilnehmer PSI3 beginnen kann, muss er BSI2 bestanden haben und einen Nachweis über mindestens 100 Stunden Unterrichtserfahrung einreichen.Der PSI3-Kurs ist in drei übergeordnete Bereiche unterteilt: Eigenkönnen, Unterrichtspraxis (UV) und Theorie.Stundenübersicht
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Stunden |
||
|
Eigenkönnen (auf Schnee) |
27,75 |
|
|
Unterricht Eigenkönnen |
12,75 |
|
|
Eigenkönnen – kooperatives Lernen |
10 |
|
|
Prüfung Eigenkönnen |
5 |
|
|
UV Praxis (auf Schnee) |
7,50 |
|
|
UV Praxis 1 |
2,5 |
|
|
UV Praxis 2 |
2,5 |
|
|
UV Prüfung |
2,5 |
|
|
Theorie |
8,00 |
|
|
Theorie 1 |
1,5 |
|
|
Theorie 2 |
1,5 |
|
|
Videoanalyse 1 |
1 |
|
|
Videoanalyse 2 |
1 |
|
|
Theorieprüfung |
3 |
|
|
Planung von UV |
4 |
4,00 |
|
Videoanalyse des Kursteilnehmers |
3 |
3,00 |
|
Zeit auf Schnee |
39,25 |
|
| Unterrichtspraxis und Unterricht unter Aufsicht in einer anerkannten Skischule |
100 |
|
|
Gesamt |
150,25 |
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Eigenkönnen
Der Eigenkönnen-Unterricht auf PSI3 greift Elemente aus BSI1 und BSI2 erneut auf. Insgesamt umfasst der Unterricht u. a. folgende Elemente:
-
Lange Schwünge
-
Kurze Schwünge
-
Geländefahren
-
Buckelpiste (Moguls)
-
Einführung in Schulschwünge: Race lang und Race kurz
-
Wiederholung aller übrigen Schulschwünge (Pflug, Grundschwung, Basis Parallel lang, Basis Parallel kurz, Parallel lang und Parallel kurz)
Der Eigenkönnen-Unterricht wird vom Ausbilder durchgeführt. Zusätzlich gibt es fünf Eigenkönnen-Module in Form von kooperativem Lernen, bei denen die Gruppe mit einer individuell vom Ausbilder festgelegten Aufgabe trainiert.
Der Eigenkönnen-Unterricht wird außerdem durch 3× Videoanalyse des Kursteilnehmers im Hotel unterstützt. Insgesamt 6 Durchläufe.
Zusammen umfassen Eigenkönnen-Unterricht und -Prüfung am Berg 27,75 Stunden.
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Unterricht (Praxis)
Der Unterricht (UV) bei PSI3 besteht aus zwei UV-Praxiseinheiten, in denen die Kursteilnehmer ihre Mitkursteilnehmer unterrichten, sowie einer Prüfung, in der die Kursteilnehmer gewöhnliche Skifahrer (Niveau: sehr fortgeschritten) unterrichten, z. B. andere Teilnehmer in nicht prüfungsorientierten Gruppen.
UV Praxis 1
Der Kursteilnehmer muss von zu Hause aus ein zweistündiges Unterrichtsprogramm planen, in dem Mitkursteilnehmer unterrichtet werden. Das Thema ist frei wählbar. Der Fokus liegt darauf, den Mitkursteilnehmern ein lehrreiches Erlebnis zu bieten. Es wird ein hohes Aktivitätsniveau erwartet sowie, dass der Kursteilnehmer als Lehrender gute Rahmenbedingungen für das Lernen schafft.
In der Praxis unterrichten die Kursteilnehmer einander ca. 30 Minuten inkl. Fragen und Feedback des Ausbilders. Ziel der UV-Praxiseinheiten ist, dass sich die Kursteilnehmer als Lehrende verbessern.
UV Praxis 2
eines Skifahrers planen. Dieses Video wird vom Ausbilder ausgewählt. Es wird erneut ein hohes Aktivitätsniveau erwartet, dass der Kursteilnehmer als Lehrender gute Rahmenbedingungen für das Lernen schafft und dass er das Feedback aus UV Praxis 1 berücksichtigt hat.
Wie in UV Praxis 1 unterrichten die Kursteilnehmer einander ca. 30 Minuten inkl. Fragen und Feedback des Ausbilders.
Insgesamt umfassen UV Praxis 1+2 und UV Prüfung 7,5 Stunden.
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Theorie
Die Theorie im PSI3-Kurs besteht aus vier Theorie-Modulen (inkl. Videoanalyse) mit Vorbereitung, die in der Kurswoche stattfinden. Die Theorie-Module enthalten folgende Themen:
Theorie 1 – Unterrichtstheorie
-
Ganz-Teil-Ganz-Methode und Ganzheitsmethode
-
Lernspirale
-
Die drei Gefühlssysteme
-
Die übergeordnete Progression
-
Fallarbeit (Case-Arbeit)
Theorie 2 – Skitechnik
-
Vertikalbewegung
-
Schrittstellung und Achsparallelität
-
Kanten und aktives Drehen
-
Fallarbeit (Case-Arbeit)
Videoanalyse 1+2
Während der Sitzungen werden die Kursteilnehmer darin geschult, bei einem Skifahrer Folgendes zu beobachten:
-
Allgemeine Charakteristika
-
Wo sich der Skifahrer in der übergeordneten Progression befindet
-
Position des Skifahrers nach vorn und hinten
-
Welche Aufkantmethoden der Skifahrer nutzt
-
Wie der Skifahrer die Vertikalbewegung anwendet
-
Allgemeine Gewichtsverteilung auf Innen- und Außenski
-
Ob der Skifahrer mit-/gegenrotiert und wo im Körper sowie wo im Schwung
-
Der wichtigste Entwicklungspunkt des Skifahrers
Zusammen umfassen Theorieunterricht und -Prüfung 10 Stunden.
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Prüfung und Prüfungsanforderungen
Alle Prüfungen auf PSI3 werden nach einem Punktesystem mit Noten 1–6 bewertet, wobei 1–4 bestanden ist.
Prüfung Eigenkönnen
Die Eigenkönnen-Prüfung auf PSI3 besteht aus einem Freifahrt-Teil und einem Schulefahren-Teil. Im Freifahrt-Teil werden kurze Schwünge, lange Schwünge und eine freie Fahrt gefahren. Die kurzen und langen Schwünge werden auf einer steilen roten oder schwarzen Piste gefahren. Die freie Fahrt wird nach Möglichkeit in Buckeln oder sehr schwierigen Bedingungen/Gelände gefahren. Sowohl in langen Schwüngen, kurzen Schwüngen als auch in der freien Fahrt muss der Kursteilnehmer sein bestes Skifahren zeigen. Der Kursteilnehmer muss alle drei Fahrten bestehen, um zum Schulefahren-Teil weiterzugehen.
Im Schulefahren-Teil werden vier von acht Schulefahrten gefahren:
-
Pflugdrehen
-
Grundschwung
-
Basis Parallel lang
-
Basis Parallel kurz
-
Parallel lang
-
Parallel kurz
-
Race lang
-
Race kurz
Der Teilnehmer muss drei von vier Schulefahrten bestehen, um die Eigenkönnen-Prüfung auf PSI3 zu bestehen.
Anforderungen an die Eigenkönnen-Prüfung
Ein PSI3-Skilehrer muss mindestens:
-
das Ski-Design nutzen können, um parallele Schwünge zu formen.
-
die Geschwindigkeit durch Anpassung der Schwungbahn kontrollieren können, wenn Gelände und Untergrund variieren.
-
angemessene Vorgehensweisen/Fertigkeiten in unterschiedlichem Gelände und Schneeverhältnisse zeigen.
-
verschiedene Fertigkeiten in Übungen und Aufgaben auf Anfrage ausführen können.
-
alle Schulefahrten mit vorbildlicher Position und Bewegungen fahren können.
Unterrichtsprüfung (UV)
In der UV-Prüfung unterrichten die Kursteilnehmer gewöhnliche Skifahrer (Niveau: sehr fortgeschritten) (z. B. andere Teilnehmer in nicht prüfungsorientierten Gruppen), sogenannte „Kaninchen“. Die Kursteilnehmer sehen die „Kaninchen“ in einer einzelnen Fahrt Ski fahren, woraufhin der Unterricht sofort beginnt.
Die Prüfung ist individuell, und andere Kursteilnehmer dürfen die Prüfung nicht beobachten.
Die Prüfung wird vom Ausbilder selbst sowie einem externen Prüfer (Zensor) durchgeführt, der ein anderer PSI3-qualifizierter Ausbilder ist.
In der Praxis unterrichten die Kursteilnehmer die „Kaninchen“ ca. 30 Minuten inkl. Fragen des Zensors und Ausbilders. Diese Fragen betreffen u. a., woraus der restliche Unterricht bestehen würde, welche Überlegungen der Kursteilnehmer zur Auswahl geeigneter Übungen angestellt hat und wie er Unterrichtstheorie praktisch angewandt hat. Auf Basis des Unterrichts und des anschließenden Gesprächs beraten Zensor und Ausbilder und vergeben eine Note (1–6).
Anforderungen an die Unterrichtsprüfung (UV)
Ein PSI3-Skilehrer muss mindestens:
-
Skiterminologie leicht und verständlich vermitteln können.
-
die äußeren Kräfte beschreiben können, die auf den Skifahrer im Schwung wirken, und zeigen können, wie der Skifahrer innere Kräfte nutzt, um äußere Kräfte zu steuern.
-
Lernwege identifizieren und Lernpräferenzen eines Schülers erkennen können.
-
Skiterminologie definieren und verstehen und sie in Analyse und Verständnis von Skifahrern einbeziehen können.
-
schnell Ursache und Wirkung von Problemen der Schüler feststellen und angeben können, woran der Schüler arbeiten soll, um die Probleme zu lösen.
-
die Bedürfnisse spezifischer Gruppen berücksichtigen können (Kinder, Ältere, Jugendliche, Frauen).
-
den Unterricht auf Grundlage optimaler Lernmöglichkeiten organisieren können.
-
auf das Verhalten der Schüler reagieren und den Unterricht entsprechend anpassen können.
-
eine Gruppe entsprechend ihrem Niveau führen können, sowohl erfahrene als auch Experten-Skifahrer zu fordern.
-
Inhalte an äußere Bedingungen des Tages, Sicherheit und Routenwahl anpassen können.
Theorieprüfung
Die Theorieprüfung ist eine zweiteilige Prüfung, bestehend aus 10 theoretischen Fragen in einem Aufgabenbogen sowie einer Videoanalyse in einem anderen. Die Prüfungsdauer beträgt jeweils 2 Stunden bzw. 1 Stunde. Die Beantwortung der Fragen erfolgt in Essayform. Die Theorieprüfung ist ohne Hilfsmittel. Bei Legasthenie u. Ä. erhält der Kursteilnehmer zusätzliche Zeit oder die notwendige Unterstützung, um die Prüfung durchführen zu können.
Die Theorieprüfung enthält Fragen aus allen Teilen des Theorieunterrichts, dem Unterricht am Berg sowie dem gesamten Alpinen Manual (DDS’ Ski Manual).
Jede der 10 theoretischen Fragen kann zwischen 0 und 14 Punkte geben.
In der Videoanalyse wird ein Läufer analysiert, der das Niveau von fortgeschritten bis sehr fortgeschritten hat. Das Video wird abwechselnd in normalem Tempo und in Zeitlupe gezeigt. In der Videoanalyse können 60 Punkte erreicht werden. Die Punktevergabe variiert je nach Frage.
Die maximale Punktzahl in der gesamten Prüfung beträgt somit 200. Es sind insgesamt 140 Punkte erforderlich, um die gesamte Theorieprüfung zu bestehen.
|
Von |
Bis |
Note |
|
186 |
200 |
1 |
|
171 |
185 |
2 |
|
156 |
170 |
3 |
|
140 |
155 |
4 |
|
100 |
139 |
5 |
|
0 |
99 |
6 |
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Zweites Gleitgerät
Um als vollständig ausgebildete*r PSI bei der Den Danske Skiskole zu gelten, muss man eine Prüfung in einem anderen Gleitgerät bestehen.
Die drei möglichen Gleitgeräte, in denen man die Prüfung ablegen kann, sind:
-
Snowboard
-
Telemark
-
Langlauf
Die Prüfung wird von mindestens einem qualifizierten Ausbilder beurteilt. Sie wird mit bestanden/nicht bestanden bewertet.
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Prüfungsanforderungen für „Zweites Gleitgerät“
Snowboard
Um die Prüfung „Zweites Gleitgerät“ im Snowboard zu bestehen, muss der/die Kursteilnehmer*in mindestens:
-
eine gute Position zeigen können
-
auf einer roten Piste zusammenhängende Schwünge ohne unzweckmäßige Bewegungen fahren können
-
sowohl kurze als auch lange Schwünge auf einer roten Piste fahren können
-
eine Unterrichtseinheit „Erster Tag auf dem Snowboard“ mit korrekter Progression der Schwungformen zusammenstellen können
-
über ein theoretisches Fundament verfügen, das Unterricht bis zum leicht fortgeschrittenen Niveau ermöglicht
-
die Begriffe/Terminologie der Ausrüstung erklären können sowie wie die Ausrüstung funktioniert
Telemark
Um die Prüfung „Zweites Gleitgerät“ im Telemark zu bestehen, muss der/die Kursteilnehmer*in mindestens:
-
eine gute Position zeigen können
-
auf einer roten Piste zusammenhängende Schwünge ohne unzweckmäßige Bewegungen fahren können
-
sowohl kurze als auch lange Schwünge auf einer roten Piste fahren können
-
eine Unterrichtseinheit „Erster Tag auf Telemark“ mit korrekter Progression der Schwungformen zusammenstellen können
-
über ein theoretisches Fundament verfügen, das Unterricht bis zum leicht fortgeschrittenen Niveau ermöglicht
-
die Begriffe/Terminologie der Ausrüstung erklären können sowie wie die Ausrüstung funktioniert
Langlauf
Um die Prüfung „Anderes Gleitgerät“ im Langlauf zu bestehen, muss der/die Kursteilnehmer*in mindestens:
-
eine gute Position zeigen können
-
im klassischen Stil vorführen:
-
Grätenschritt
-
Diagonalschritt
-
Doppelstockschub mit einfachem Abstoß
-
Doppelstockschub
-
im Skating-Stil vorführen:
-
Grätenschritt mit diagonalem Stockeinsatz
-
Diagonalschritt mit Doppelstockeinsatz
-
2:1-Technik – Doppelstockeinsatz bei jedem zweiten Abstoß
-
1:1-Technik – Doppelstockeinsatz bei jedem Abstoß
-
Skaten ohne Armeinsatz
-
eine Unterrichtseinheit „Erster Tag im Langlauf“ mit korrekter Progression zusammenstellen können
-
über ein theoretisches Fundament verfügen, das Unterricht bis zum leicht fortgeschrittenen Niveau ermöglicht
-
die Begriffe/Terminologie der Ausrüstung erklären können sowie wie die Ausrüstung funktioniert
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Sprachliche Erklärung
In Dänemark ist Englisch während aller neun Schuljahre Pflichtfach. Dänemark gilt international als Land mit sehr hohem Englischniveau als Fremdsprache. Deutsch und/oder Französisch werden in der Regel von Klasse 5 bis 9 angeboten (eng.uvm.dk).
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